KREISLIGA A

RSVE Siegen II – HSV Plettenberg/Werdohl II

„Erst am Ende wird abgerechnet, heißt es doch so schön“, sagt HSV-Trainer Arnd Pielhau vor dem „Endspiel“ am Samstagnachmittag (Anwurf 17 Uhr / Rundturnhalle Hubenfeld) um den Klassenverbleib. Bei der Zweitvertretung des RSVE Siegen reicht der HSV Plettenberg/Werdohl ein Sieg, um die Klasse aus eigener Kraft zu halten. „Und im schlimmsten Fall gibt es ja noch ein Backup“, erklärt er und bezieht sich auf die Partie des TuS Drolshagen in Lennestadt. Noch rangieren die Drolshagener einen Punkt hinter den Lennetalern. Sollten sie also bei der HSG verlieren, auch dann bliebe die HSV ein weiteres Jahr A-Ligist. „Schöner wäre es natürlich, wenn wir es aus eigener Kraft schaffen würden“, sagt Pielhau.

Wie stark ist Eiserfelds Reserve? Auf die Frage hat Pielhau keine Antwort. Denn beim RSVE rumort es hinter den Kulissen. Ob die Gastgeber, für die es ebenfalls um den Klassenerhalt geht, personelle Verstärkungen aufbieten oder weiterhin auf die junge Garde vertrauen – all das wird sich erst am Samstag in der Halle klären. „Über die aktuellen Ziele des Vereins kann man derzeit nur spekulieren“, fügt Pielhau hinzu.

In Bezug auf sein eigenes Personal weiß er hingegen, dass Roberto Krpacic, Miroslav Lakic, Eike Schmale und der noch verletzte Fabian Gerth fehlen werden. Dafür steht Oliver de Liello, der zuletzt ein Spiel pausierte, wieder zur Verfügung. 

Das Hinspiel verlor die HSV 16:22. „Hauptsächlich haben uns zwei Leute das Leben schwer gemacht“, erinnert sich Pielhau, dass Nico Neumann und Lars Bohne für den Großteil der RSVE-Treffer verantwortlich waren. Die Achillesferse der HSV-Reserve ist aber nicht die Abwehr. Magere 16 erzielte Treffer gegen diese extrem junge Mannschaft reichten einfach nicht aus. Und dieses Manko zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Lediglich zwei mal knackten die Roses und Co in 25 Begegnungen die 30-Treffer-Marke – beim 31:27 gegen Drolshagen und zuletzt beim 36:26 gegen Kierspe. „Wir müssen einfach mehr Tore werfen“, fordert er für das Alles-oder-nichts-Spiel am Samstag von seinen Schützlingen.

Wann & Wo

Samstag, 17 Uhr / Rundturnhalle Hubenfeld

Aufstellung

Bergner, Zlobinski, Schmale – M. Rose, Kreikebaum, Bürger, P. Rose, Gierse, de Liello, Schäfer, Lakic, Böckel, Brinkmann, Wagner, Johanningmeier