Die HSV Plettenberg/Werdohl hat einen personellen Rückschlag zu verkraften. Roberto Krpacic wechselt zum A-Ligisten TuS Linscheid Heedfeld. Obwohl der Spielmacher dem Verbandsligisten aus dem Lennetal bereits eine Zusage für die kommende Saison gegeben hatte, informierte er die HSV-Verantwortlichen nun, dass er das lukrative Angebot des TuS wahrnehmen möchte und künftig sportlich drei Klassen tiefer auf Torejagd gehen wolle – beim Ligakonkurrenten der HSV-Reserve.

„Das ist natürlich extrem ungünstig für uns verlaufen – zumal wir einiges in Roberto investiert haben“, bedauert der Sportliche Leiter der HSV Markus Bluhm den unerwarteten Abgang. Krpacic lebt und arbeitet in Plettenberg.

HSV-Trainer Kai Henning nahm den überraschenden Abgang mit den Worten zur Kenntnis: „Wir schaffen das trotzdem“. Wie schwer der Verlust tatsächlich wiegt, wird sich erst noch zeigen. Vieles hängt davon ab, ob die Führungsriege der HSV noch Verstärkungen für den Rückraum rekrutieren kann. „Wir sind im Kontakt“, verrät Bluhm. Stand heute: Ohne Krpacic stehen Henning mit Lengelsen, van der Hurk, Winkelsträter und Höft nur vier etablierte Rückraumspieler zur Verfügung.