VERBANDSLIGA

Drei Trainingseinheiten pro Woche, elf Testspiele ausschließlich gegen Gegner aus der Landes- und Oberliga sowie die Teilnahme am Turnier des TuS Volmetal – dieses Programm hat Trainer Kai Henning seiner HSV Plettenberg/Werdohl beim Start in die Vorbereitung am Montagabend vorgestellt.

Komplett waren die Lennetaler während der ersten lockeren Halleneinheit am Werdohler Köstersberg zwar noch nicht, dennoch scheint die HSV nominell ordentlich aufgestellt. „Wir haben aktuell 17 Spieler im Aufgebot und stehen noch in aussichtsreichen Verhandlungen“, verriet ein entspannt wirkender Kai Henning, der unter anderem die beiden Neuen Fabian Gerth (links) aus der eigenen A-Jugend und Joel Jünger aus dem Landesligakader der SG Menden Sauerland Wölfe (rechts) offiziell begrüßte. „Wir haben viele junge Spieler und einige erfahrene – eine gesunde Mischung. Damit will ich einiges ausprobieren. Ziel ist es, immer eine passende taktische Antwort parat zu haben“, erklärt der Coach, der nicht nur verschiedene Abwehrsysteme einstudieren will.

Einfacher werde die nächste Spielzeit aber nicht, prognostiziert Henning. „Ich denke, es wird von der Leistungsdichte nochmal etwas enger. Ganz vorne erwarte ich eigentlich OSC Dortmund, der vom Personal die Nummer eins sein müssten. Bommern darf man natürlich nicht unterschätzen. Und Eintracht Hagen, Gevelsberg und Aufsteiger Hombruch könnten ebenfalls eine gewichtige Rolle spielen“, sagt er. Auf die eigenen Ziele angesprochen, meint Kai Henning mit einem Grinsen im Gesicht, das verrät, das er einiges ausgeheckt hat : „Wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle, dann könnten wir eine überraschende Saison spielen. Aber vorrangig ist natürlich der Klassenerhalt. Alles andere wird man sehen. Wichtig ist, wie wir in die Saison starten. Holen wir zu Beginn ein paar Siege und tanken Selbstvertrauen, wird es umso leichter. Schön wäre es, wenn wir diesmal verletzungsfreier durch die Saison kämen“. In diesem Zusammenhang: Nur als Beobachter fungierte am Montag Markus Winkelsträter, der derzeit einen Bruch im Handgelenk auskuriert. Abzusehen ist schon jetzt, dass die HSV ein neues Gesicht haben wird. Ohne die beiden Rückraumshooter Trattner und Lohmann ist die HSV gezwungen, ihr Spiel neu auszurichten. „Dadurch werden wir anfangs schwerer auszurechnen sein“, ist Henning überzeugt.

Testspieltermine: Turnier in Volmetal (30. Juni), ASC Dortmund (Landesliga, 21. Juli), HSG Hohenlimburg (Landesliga, 28. Juli), SSV Nümbrecht (Landesliga, 29. Juli), TV Brechten (Landesliga, 2. und 21. August), HSG Lüdenscheid (Landesliga, 4. August), Borussia Höchsten (Landesliga, 19. August), TuS Derschlag (Oberliga, 23. August), TuS Volmetal II (Landesliga, 25. August), CVJM Oberwiehl (Oberliga, 26. August), TG Voerde (Landesliga, 30. August).