KREISLIGA A

2018 wiederholt sich ein Vorgang im Lager der A-Liga-Reserve der HSV Plettenberg/Werdohl – unter anderen Vorzeichen. Während sich Trainer Arnd Pielhau bei seinem Amtsantritt im Lennetal vor einem Jahr mit einem extrem verjüngten Kader auseinandersetzen musste, stellt ihn das aktuelle personelle Angebot vor ganz andere Herausforderungen. Beim Start in die Vorbereitungsphase am Donnerstagabend nahmen vier der zahlreichen Neuzugänge am schweißtreibenden Auftakt teil. Das Trainergespann Pielhau/Johanningmeier (hintere Reihe) begrüßte unter anderem (von links) Adrian Hasenkamp vom Landesligisten HSG Velbert/Heiligenhaus, Leon Kreikebaum aus der eigenen A-Jugend, Tobias Hiller aus der dritten Mannschaft der HSV und Lukas Rosner vom TuS Neuenrade in Böddinghausen. Es fehlten Stefan von Ohle (TuS Neuenrade), Fabian Gerth (A-Jugend) sowie eine Handvoll weiterer A-Jugendlicher, die sich um Plätze im Kader bewerben wollen.

Als Ziel formuliert Arnd Pielhau: „Wir wollen eine entspanntere Saison als zuletzt spielen. Allerdings bleibt es spannend, weil es wieder drei feste Absteiger geben wird. Das liegt daran, dass die Liga in den kommenden Jahren erst auf 13 und dann auf 12 Teams reduziert werden soll“. Aufgrund der personellen Veränderungen ist die HSV-Reserve vor allem im Rückraum deutlich breiter aufgestellt. „Wir haben jetzt mehr Optionen, was uns taktisch viel mehr Möglichkeiten eröffnet“, erklärt er. Pielhau kann sich vorstellen, weitere Abwehrvarianten zu etablieren. Allerdings lagen die Probleme in der zurückliegenden Spielzeit nicht in der Defensive. Statistisch rangierten die Lennetaler in diesem Punkt auf Rang sieben. „Es haperte an der Offensive“, erinnert sich Pielhau. Hier lag die HSV gleichauf mit dem Schlusslicht Kierspe-Meinerzhagen. In diesem Bereich will Pielhau das neu vorhandene Potenzial ausschöpfen.

Wer der SG Attendorn/Ennest 2019 in die Bezirksliga folgen wird, kann Pielhau aktuell schwer abschätzen. Linscheid habe schon in der letzten Saison gut gespielt und nun weiter investiert. „Die Sportunion könnte als starker Aufsteiger ein gute Rolle spielen. Und Lennestadt darf man auch nicht vergessen, die als Vizemeister natürlich zu den Topfavoriten zählen“, meint der HSV-Coach.

Im Rahmen der Vorbereitung plant die HSV II Ende August ein Trainingslager sowie einige Testspiele, unter anderem gegen Kierspe-Meinerzhagen sowie die Zweitvertretungen aus Lüdenscheid, Lössel und Voerde.