TESTSPIEL

HSV Plettenberg/Werdohl II – TG Voerde II 24:24 (13:13)

Die A-Liga-Reserve der HSV Plettenberg/Werdohl ist am Donnerstagabend mit einem vielversprechenden 24:24 (13:13)-Unentschieden gegen den klassengleichen Gast TG Voerde II in die Testspielphase gestartet. Das massive Angriffsproblem scheint Trainer Arnd Pielhau aufgrund der personellen Verstärkungen in den Griff zu bekommen. Gleich beim ersten Test übertraf die HSV-Reserve ihre durchschnittliche Trefferausbeute der zurückliegenden Saison.

„In der ersten Halbzeit haben wir schön Tempo gemacht, obwohl es in der Halle sehr stickig war. Das Umschaltverhalten, die läuferische Leistung und die Einstellung haben gepasst. Natürlich gab es hier und da noch Abstimmungsprobleme, aber das ist zu diesem frühen Zeitpunkt absolut normal. Fakt ist: Darauf lässt sich wirklich aufbauen“, bilanzierte der Coach.

Wie so oft in der vergangenen Spielzeit startete die HSV II auch am Donnerstag mit einigen ausgelassenen Großchancen gegen Voerdes Zweitvertretung. Das 0:2 glichen die Hausherren beim 3:3 aus. „Trotzdem ein durchweg ausgeglichenes Spiel“, meinte Pielhau. 50 Sekunden vor der Pause führten die Hausherren noch 13:11, patzten dann aber zweimal und kassierten noch den unnötigen 13:13-Ausgleich.

Mit einer Ausnahme (13:14) legte die Pielhau-Sieben nach der Pause vor und hätte, wenn sie ihre Chancen noch einen Tick effizienter genutzt hätte, die Begegnung durchaus für sich entscheiden können. Nichtsdestotrotz wirkte Arnd Pielhau anschließend zufrieden und schien guter Dinge zu sein, die HSV-Reserve konkurrenzfähiger als zuletzt trimmen zu können.