Die weibliche A-Jugend fährt vor heimischer Kulisse mit einem 28:6 gegen TuS Ferndorf ihren zweiten Saisonsieg ein.

Vor gut 50 Zuschauern auf den Rängen der Sporthalle Riesei wollten die Spielerinnen der weiblichen A-Jugend an den Auswärtssieg im ersten Saisonspiel anknüpfen.

Bedingt durch die Herbstschulferien sowie krankheitsbedingte Trainingsausfälle kam der Siegesmotor etwas nervös ans Laufen. Obwohl eine starke Abwehr die Angriffe der Gäste aus Ferndorf immer wieder stoppte, konnte man sich mit einem 3:0 bis zur 7. Spielminute nicht entscheidend absetzen. Ganz im Gegenteil: der Gegner nutzte die Unsicherheiten der Werdohlerinnen und schloss zu einem 3:3 in der 14. Minute auf. Durch den Lauf der Gäste irritiert wollte nichts mehr gelingen und ließ die Nervosität spürbar steigen.

Bei einem Spielstand von immer noch 3:3 in der 16. Spielminute platzierte Trainer Ralf Perlowsky sein Timeout an genau der richtigen Stelle um neue Impulse zu setzen, denn nach Wiederanpfiff kehrten die Spielerinnen auf die Erfolgsspur zurück und konnten sich mit weiteren neun Treffern bei nur einem Gegentor bis zur Halbzeitpause zu einem komfortablen 12:4 absetzen.

Die Halbzeitpause sowie erneut die richtigen Trainerworte zeigten in der zweiten Hälfte der Partie sofort ihre Wirkung. Mit einigem Spielwitz gelangen am gegnerischen Kreis sowohl geduldig herausgespielte Tore als auch glückliche und einfache Treffer.

Den gegnerischen Angriff konnten die Gastgeberinnen immer wieder durch ihr robustes Abwehrspiel stoppen und im Gegenzug das Spiel solide aufbauen, so dass die Ferndorfer Torfrau ein ums andere Mal von allen Positionen „unter Beschuss“ geriet.

Im eigenen Tor tat Keeperin Ana Bock ihr eigenes, um die Gäste aus dem Siegerland zu demoralisieren, indem sie nicht nur 14 Bälle parierte, sondern die allermeisten auch fing und zu einem perfekten Gegenstoß einleiten konnte.
Die Ferndorfer Spielerinnen bewiesen bis zum Schluss Moral und hielten tapfer an ihrem Kampf gegen den Werdohler Siegeswillen fest. Davon jedoch unbeeindruckt wurde dem Gegner das eigene Spiel aufgedrückt und die Hausherrinnen gewannen letztlich ungefährdet mit 28:6.

HSV Plettenberg-Werdohl: Igual Bock (14 Paraden), Esken (8), Kürthen (4), Perlowsky (4), Teckhaus (4), Kaless (3), Murat (3), Benk (1), Rohleder (1), Janikowski, Kolberg, Naumann

(Nau)