VERBANDSLIGA B-JUGEND

HC Westfalia Herne – HSV Plettenberg/Werdohl 19:31 (7:17)

,,Lieber am Ewigkeitssonntag, als irgendwann am Nachmittag über die A45 nach Herne.“ Mit diesem Zitat läutete Sven Gierse aus dem Trainertrio um Thorsten Raschke und Tom Zlobinski das Nachholspiel bei der hiesigen Westfalia ein.

Die HSV-Junioren wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und erzielten einen ungefährdeten 31:19-Auswärtssieg.

Von Beginn an überzeugten die Youngsters um den später zehnfachen Torschützen Maurice Gierse. Letztendlich wurde von jeder Position aus Torgefahr ausgestrahlt – nahezu alle Feldspieler durften sich in die Schützenliste eintragen.

Karol Makowiecki finalisierte den 3:0-Lauf in der vierten Minute. Über Maurice Gierses 7:3 (9.), Sezgin Tipirdamaz‘ 10:5 (14.) ging die Reise weiter bis zum 17:7 durch Marco Hantke – der ersten zehn-Tore-Führung. Gerade Marco Hantke strich Coach Sven Gierse besonders lobend heraus. In der für ihn ungewohnten Kreisläuferrolle erzielte er saubere fünf Treffer.

Die HSV kontrollierte das Geschehen und trat derart souverän auf, dass sogar eine zeitweise doppelte Manndeckung gegen Maurice Gierse und Sezgin Tipirdamaz, den Spielfluss nicht negativ beeinflusste.

Die komfortable Halbzeitführung verdankte die Truppe auch ihrem starken Keeper Marius Krenn, der einige freie Bälle entschärfen konnte sowie der Tatsache, dass durch das gewohnte konzeptionelle Handballspiel einfach irgendwann Wurfmöglichkeiten generiert und dann in Erfolge umgemünzt wurden.

Nach der Pause ließen die Plettenberger und Werdohler ein wenig nach. Dies zeigte sich besonders in den ausgelassenen, klaren Chancen. Die Konzentrationskurve erfuhr eine leichte Delle – bei der hohen Führung und diversen Spielerwechseln einfach nachvollziehbar.

In der dreißigsten Minute erhöhte Maurice Gierse auf 21:10. Diesen Vorsprung bauten Jan Philip Raschke (25:13/38.Minute), wiederum Maurice Gierse (30.17145.) sowie Karol Makowiecki bis zum 31:17 aus. Im Anschluss gelang dem Gastgebereine geringe Korrektur zum – aus ihrer Sicht Endstand von 19:31.

Auch der in der letzten Viertelstunde eingewechselte Linus Galla zeigte einige tolle Paraden im HSV-Tor und stand Marius Krenn nicht nach.

Schlussendlich verlief die zweite Halbzeit nicht so dominant wie die erste. Jedoch war der deutliche Erfolg auch zu keiner Zeit gefährdet.

Die HSV gewann im Ruhrpott in folgender Aufstellung:
Linus Galla, Marius Krenn – Lukas Neumann (1), Mika Grzybek (2), Karol Makowiecki (6), Malte Pongs (2), Sezgin Tipirdamaz (3), Jan Philip Raschke (2), Maurice Gierse (1011\, Yvo Marohn und Marco Hantke (5).

Am kommenden Wochenende reist die Erfolgstruppe am Sonntag, 02.12.2018, nach Dortmund zum TuS Borussia Höchsten – Anwurf in der Sporthalle Brackel ll ist um 15:15 Uhr.